 Zu ihrer Monatsversammlung konnte die Schiedsrichtergruppe Donau diesmal hohen Besuch in Schretzheim empfangen: den Manager des FC Augsburg Andreas Rettig.
Obmann Bernhard Veh begrüßte zahlreich anwesende Kameraden und bat umgehend den Referenten in die Bütt. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und dem Werdegang ging er auf das Thema Spannungsfeld Trainer und Manager ein. Aus seiner Sichtweise hob er hervor, welche Gesichtspunkte bei der Verpflichtung eines Trainers wichtig sind und wie das Innenverhältnis zwischen Trainer – Manager – Mannschaft auszusehen habe. Dies belegte er mit Beispielen aus der Bundesliga. Auch betonte er, dass man sich als Manager für keine Arbeit zu schade sein darf. „Wenn es am Ende der Saison einen Punkt mehr bringt, dann gieße ich auch jeden Tag die Blumen“ so Rettig. Weiterhin verdeutlichte der FCA Manager, dass die Mannschaft genau wissen müsse, wer der Boss sei. Auch den Einfluss der Medien auf den Fußball zeigt er den anwesenden Referees auf. Im weitern Verlauf schnitt er auch das Thema Schiedsrichter an. Junge Referees sind mit einer hohen Verantwortung ausgestattet, auch zeigt er den Unterschied zwischen jungen Schiedsrichtern und Spielern auf. Während man einem jungen Spieler positiv begegne und Fehler verzeihe, wird die Ansetzung eines jungen Schiedsrichters meist kritisch beäugt. Auch merke ein Spieler - unabhängig vom Alter des Schiedsrichters - sehr schnell, wo seine Grenzen sind. Respekt und Anerkennung sind nicht nur ein Thema des Alters.
Abschließend widmete sich Andreas Rettig, seinem derzeitigen Verein dem FC Augsburg: Vom Etat, bis über das Derby gegen den TSV1860 München, dem Fanprojekt oder dem Stadionbau - zu vielen Themen nahm er ausgiebig und konkret Stellung. Nicht nur Obmann Bernhard Veh jun. bedankte sich für das kurzweilige Referat, auch Elisabeth Kreuzer (stellv. Vorsitzende des BC Schretzheim) und Werner Spengler (Vorsitzender des FCA Fanclubs Schienbachtal) überreichten Präsente.
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